Unglaublich...

Es gibt wirklich nichts was es nicht gibt. Ich dachte bisher immer sowas sieht man nur im Fernsehen – in den Arztserien. Angezweifelte Diagnosen. Oh NEIN. (Anno 2017)

Ich möchte hier nur (m)eine Erfahrung mitteilen. 

In meinem kleinen Dorf war es nun soweit, der Landarzt und Hausarzt ging aus  Altergründen in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seine Patienten waren sich einig,  so ein Arzt kommt nie mehr wieder. Er war außer gewöhnlich. In seinen Anfangszeiten, in den  80iger Jahren  wurde er recht kritisch beäugt. Sechs Kinder, Jesus-Latschen und ein  HEILPRAKTIKER . Einige nannten Ihn auch  - Kräuterdoktor oder ein  „Greener“  (Dorfdialekt). Er hat nie aufgeben und das Herz aller “Einheimischen und den Ringsumher“  gewonnen. Er etablierte sich nach  10 Jahren. (circa Angabe) Als er ging. kam dann der „Neue“.  Neue  muss nicht schlecht sein.

Der „Alte Arzt“  hat meine Leidenszeit bis zur Diagnose „Morbus Parkinson“ 2012 miterlebt und sagte bei seiner Verabschiedung. Ich glaube ich habe einen guten und würdigen Nachfolger gefunden.  Ich musste gerade mal tief durchatmen um nicht gleich aus der Haut zu fahren.  Ich ging hin und da fragte er mich wer die Diagnose und wann gestellt hat. Ich erzählte es Ihm. Das zweite Mal genauso . Jedes Mal diese Frage. Wer die Diagnose gestellt hat und wann. Mir kam doch wirklich der Gedanke. Liest er überhaupt die Akte in seinem „Neuen Computer“ um sich zu informieren wer da vor Ihm sitzt und warum? Beim letzten Besuch, genau am 27.09.2017  dachte ich doch wirklich ich habe was an den Ohren.  Ich bin an diesem Tag aus der Reha gekommen wegen meiner Diagnose „Morbus Parkinson“ habe aber auch zwei Tage zuvor den vorläufigen Abschlussbericht hin gefaxt.  Da fragte er mich doch: „.Warum waren sie in Reha? Sie können kein Parkinson haben, sie sehen zu gut aus? Und lies mich doch tatsächlich eine Laufprobe machen. Nochmal kurz zur Erinnerung.. ich bin auf dem direkten Weg von der Reha zu Ihm. Ich frage Ihn  „Warum er jedes Mal diese Diagnose anzweifelt“ Ich glaub es einfach nicht. Weis er überhaupt was Morbus Parkinson ist? Langsam kommen mir echt Zweifel - ein Arzt der eine unheilbare Nervenkrankheit als Diagnose anzweifelt.  Ich hätte auch viel lieber nur ein Hühnerauge. Es gibt ein Bild von mir mit der sogenannten „Parkinsonmaske“. Das ist ein lebloser und steifer ohne jede Mimik Gesichtsausdruck. Das sieht furchtbar aus. Jeder der es sieht bekommt einen Schreck. Ich auch. Ich zeigte es Ihm und er sagte doch wirklich ...“Das sieht doch gut aus“ Ich staunte nicht schlecht und fragte ihn ob das sein ernst sei. Er nickte. Ich schüttelte nur noch den Kopf. Ich bin fassungslos. Ach ja bevor ich es vergesse das Gutachten, es ist zwar noch aus dem Jahre 2014/2015 von der Uniklinik Marburg/Lahn Abteilung: Neurologie von einer sehr angesehenen Neurologin erstellt und nochmals Diagnostiziert worden. Genug Unterlage das es bestätigen hätte er also!! Stellt er die Kompetenz seiner Kollegen in Frage? Das man es mir nicht ansieht  ist doch ein gutes Zeichen.

Da weiß ich wenigsten das mein Neurologe Ahnung davon  und mich sehr gut eingestellt hat.

Könnte ich ihm doch eigentlich die Frage stellen „ sind Sie überhaupt ein Arzt?“  

 

Ich habe mich aber jetzt auch gefragt... ein Arzt ist auch nur so gut wie seine Belegschaft... haben sie alles eingegebenen ?

Da muss ich doch mal auf Spurensuche gehen :)

Spurensuche abgeschlossen:)  " Wo ein Anfang da ein Ende... manchmal aber auch das Ende der Anfang"

 

 

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